Saftiger Fränkischer Krustenbraten mit Honig


Für diese herrlich glasierte Kruste eignet sich besonders ein milder Frühlingsblütenhonig oder ein feiner Waldhonig aus Zirndorf. Wer das Aroma noch intensiver und optisch spektakulärer machen möchte, legt in den letzten 10 Minuten der Garzeit ein paar frische Wabenstückchen direkt auf den Braten – das sorgt für eine unvergleichliche Karamellnote und einen edlen Glanz auf der Kruste.
Ein guter fränkischer Krustenbraten ist das Herzstück jeder traditionellen Sonntagstafel – knusprig, herzhaft und wunderbar aromatisch. Das Geheimnis dieser Variante liegt in der perfekten Symbiose aus kräftigem Kümmelaroma, saftigem Schweinefleisch und einer feinen, karamellisierten Glasur aus echtem Zirndorfer Honig. Während der Braten langsam im Ofen schmort, verbindet sich die Süße des regionalen Honigs mit dem deftigen Natursud und verleiht der knusprigen Kruste ihren unvergleichlichen Glanz. Dazu ein kühles Bier und hausgemachte Klöße – fränkischer Genuss pur.

Zutaten für ca. 4-6 Personen:
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1,5 kg Schweinebauch oder Schweineschulter mit Schwarte (am besten mit rautenförmig eingeschnittener Kruste für ein optimales Aufpoppen)
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2 EL grobes Meersalz (zum intensiven Einreiben der Schwarte)
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1 TL Kümmel (ganz, für das typisch fränkische Aroma)
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2 große Zwiebeln (grob gehackt, bilden eine aromatische Röstbasis)
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2 Knoblauchzehen (ungeschält, für eine milde, feine Knoblauchnote im Bratenfond)
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300 ml dunkles Bier (fränkisches Landbier, sorgt für Tiefe und einen kräftigen Geschmack)
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300 ml kräftige Rinderbrühe (als geschmackvolle Basis für den Bratensatz)
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3 EL Zirndorfer Honig (flüssig, sorgt für die sanfte, ausgewogene Süße und eine karamellige Kruste)
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2 EL mittelsarfer Senf (fungiert als natürlicher Emulgator und bringt eine angenehme Würze)
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1 TL Paprikapulver edelsüß (für eine schöne, warme Farbnote)
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Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
- Das Fleisch vorbereiten und einreiben: Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Falls die Schwarte des Fleisches noch nicht eingeschnitten ist, ritzen Sie diese mit einem scharfen Messer rautenförmig ein, ohne dabei das darunterliegende Fleisch zu verletzen. Reiben Sie anschließend die Fleischunterseite und die Seiten mit etwas Salz, Pfeffer und dem ganzen Kümmel ein.
- Die Kruste salzen und den Braten ansetzen: Massieren Sie das grobe Meersalz kräftig in die eingeschnittene Schwarte ein, damit diese im Ofen später wunderbar knusprig aufpoppt. Legen Sie den Braten mit der Schwarte nach unten in einen Bräter. Geben Sie die grob gehackten Zwiebeln und die ungeschälten Knoblauchzehen um das Fleisch herum, und gießen Sie das dunkle Bier sowie die Hälfte der Rinderbrühe an.
- Den ersten Schmorgang durchführen: Schieben Sie den Bräter für ca. 60 Minuten bei 180°C in den Ofen. Gießen Sie zwischendurch die verbleibende Brühe nach Bedarf nach, damit der Bratensatz nicht anbrennt und eine wunderbare Basis entsteht.
Fränkischer Krustenbraten mit Honig Glasur
- Die Honig-Glasur anrühren: Geben Sie währenddessen den flüssigen Zirndorfer Honig zusammen mit dem mittelsarfen Senf, dem Paprikapulver und etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer in ein kleines Gefäß oder eine Schüssel. Verrühren Sie alles so lange mit einem kleinen Löffel, bis sich die Zutaten zu einer homogenen, aromatischen Glasur verbunden haben.
- Wenden und glasieren: Nehmen Sie den Bräter nach der ersten Stunde aus dem Ofen und wenden Sie den Braten vorsichtig, sodass die leicht vorgegarte Schwarte nun nach oben zeigt. Bestreichen Sie die Kruste sowie die Seiten des Fleisches nun großzügig mit der vorbereiteten Honig-Senf-Glasur, sodass sich der Geschmack tief in die Rauten einziehen kann.
- Knusprig backen: Erhöhen Sie die Temperatur des Ofens auf 220°C (oder schalten Sie die Grillfunktion hinzu) und backen Sie den Braten weitere 20 bis 30 Minuten. Behalten Sie den Ofen dabei gut im Auge, damit der Honig durch den Zuckergehalt nicht verbrennt, sondern eine herrlich goldbraune und knusprige Kruste bildet.
- Ruhen lassen und finalisieren: Nehmen Sie den fertigen Fränkischer Krustenbraten mit Honig aus dem Ofen und lassen Sie ihn vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen, damit sich der Fleischsaft im Inneren setzen kann. Gießen Sie den verbliebenen Bratensatz durch ein feines Sieb, kochen Sie ihn kurz auf und reichen Sie ihn als kräftige Soße zu dem in Scheiben geschnittenen Braten.
